Saturday, March 31, 2007

Birmingham + Stafford

Gerade eben habe ich festgestellt, dass ich zwei spürbare, blutverkrustete Kratzer auf dem Rücken habe... ich frage mich, wie die da hinkommen!? Aber bevor ich jetzt von unserem Besuch bei Philipp und Gigi erzähle, fang ich doch mal vorne an ;-)

Gestern Vormittag ging es von Bolton auf nach Birmingham. Birmingham, das ist nach London die zweit größte Stadt Englands. Daher sollte man annehmen können, dass es dort einiges zu sehen gibt... WRONG! !

Für mich sieht es so aus als ließen sich die Sehenswürdigkeiten an einer Hand aufzählen. Sieht man mal von Museen und Galerien ab, dann gibts es zwei Dinge, die es verdienen an dieser Stelle erwähnt zu werden.

Ersten die St. Philip's Cathedral. Liest man diesen Namen auf dem Stadtplan denkt man sofort an einen prunkvollen Bischofssitz... WRONG!
Die Kathedrale entpuppt sich als unscheinbare Kirche in einem Park, der von ungezogenen Jugendlichen (hört sich spießig an.. aber die Kiddies hier sind einfach Asos) belagert wird. Hier mal ein Bild von vorne:




Zweitens muss erwähnt werden, dass Birmingham ein Shopping Paradies ist. Nach der Ankunft mit dem Zug befindet man sich schon fast unmittelbar in einem der riesigen Einkaufszentren. Außerhalb bieten die weit verzweigten Fußgängerzonen weitere zahllose Geschäft, Shopping Passagen und -Häuser. Das beeindruckenste ist zweifelsohne das neu erbaute Bullring Einkaufszentrum.




BTW: Der Bau sieht komischerweise auf Fotos größer aus, als er tatsächlich ist. Liegt wohl an der interessanten Form und Verkleidung...

Nachdem wir alles gesehn hatten, ging es mit dem Zug wieder nach Norden Richtung Manchester, um in Stafford schließlich Philipp und Gigi zu treffen.

Stafford begrüßt seine mit dem Zug anreisenden Gäste ersteinmal mit einem wunderschönen Park, durch den sich ein (ich schätze mal künstlich angelegter) Bach "schlängelt".



Die gesamte Stadt hinterließ bei mir einen ordentlichen, sauberen Eindruck - wie ich es nicht gerade von Bolton gewohnt bin.
Die Students Union Lounge war ebenfalls sehr viel moderner und neuer eingerichtet und von den Preisen sogar ein Tick besser als unsere. Leider haben wir im Moment Osterferien, so dass außer uns vier Deutschen gerade mal 15-20 andere Gäste anwesend waren - weshalb die Lounge auch schon um 1 Uhr dicht machte.

Da es sich zu dieser Zeit auch nicht mehr wirklich lohnt in einen der zwei Clubs (okay, da ist Bolton echt besser :P) der Stadt zu gehn (weil die ja um 3 zu machen) entschlossen wir uns im Haus weiterzufeiern.

Spätestens jetzt tun sich erste Erinnerungslücken auf, so dass ich mal nicht näher auf die weiteren Vorkommnisse eingehen möchte.

Mit einem nicht gerade erholsamen Schlaf auf dem Fußboden (zugedeckt mit meiner kuschelig, flauschigen Jacke), ein Stück neben dem Gott sein Dank mal nicht schnarchenden Philipp (*fg*), endete der Tag.

Thursday, March 29, 2007

Monday, March 26, 2007

LDN

A summary by Lutz Berreth:

The UK is the former head of the Commonwealth. England is part of the UK. And London is its capital.

There are many nice buildings:


And you can see ducks:


And even at night its still not very dark because of all the lights:


As you can see, London is a very nice big city.

Monday, March 19, 2007

Lake District

Am gestrigen Sonntag unternahmen Lutz und ich eine Ausflug (mit der International Society) zu einem der bekanntesten Nationalparks des Vereinigten Königreiches. Der Lake District erstreckt sich über 55km (Nord-Süd sowie West-Ost) und liegt im Nordwesten Englands, ca. 2h entfernt von Bolton (hier eine schöne Karte zur Orientierung).
Lake District Album

Nach einem kurzen Zwischenstopp an einem Stone Circle (Stonehenge ist ein Witz dagegen ;-)), ging es nach Keswick. Dort spielten wir zunächst mit dem Gedanken ins Cars of the Stars-Museum zu gehen. Dieses hatte leider zu (und sah eh nicht gerade viel versprechend aus), weshalb wir kurz den angrenzenden See begutachteten, um uns anschließend in einem gemütlichen Café aufzuwärmen.
Nach heftigen Regen- bzw. Hagelschauern, ging es dann weiter am Windermere (größter natürlicher See Englands) entlang nach Ambleside, eine Ortschaft gelegen am nördlichen Zipfel des Sees. Aufgrund des konstant beschissenen Wetters hofften wir eine Bootsfahrt unternehmen zu können, um nicht den widrigen Verhältnissen ausgesetzt zu sein. Leider ließ uns der Kapitän im Regen stehen (jap, sprichwörtlich sowie buchstäblich). Die Bootsfahrt war ausgebucht, da es für das große Boot zu windig sei... whatever!
Also, entschlossen wir uns die Zeit in dem Restaurant aus unserer Marketing Vorlesung abzusitzen (wir berichteten).


Nach einem leckeren Essen traten wir die Heimfahrt an mit dem Fazit: Wenn Lake District, dann nur im absoluten Hochsommer!

Thursday, March 15, 2007

Bergfest

Well what should I say? It is done. Half of our stay in the land of the lion hearted is over and two of our four assignments are finally finished. If this aint a reason to celebrate...

The only thing that bothers me is that we still dont know how to pay our tution fees and two of three of our exchange program already admitted they would never do it again. A reason to be anxious? Ah, why should I if there is still the time to look forward to when we are gladly allowed to acquire the things we missed in Germany ;)

fair enough, stay tuned lads!

Slantsche Wah

Slantsche Wah wird eigentlich 'Slainte Mhath' geschrieben und ist ein schottischer Trinkspruch... und damit sind wir auch schon beim Thema ;-)

Wer in Schottland ist, kommt am Scotch nicht vorbei. So sahen auch wir uns genötigt einen Abstecher ins Scotch Whisky Heritage Centre zu unternehmen. Dort lernten wir einen Whisky zu "appreciaten" (schmeckt mir trotzdem net). Zu dem bot eine spektakuläre Fahrt in einem Whiskyfass historische Informationen rund um das braun-goldene Gesöff. Während der Tour wurde ich das Gefühl nicht los, dass uns die schottische Whiskylobby zum Saufen verleiten wollte ("es gibt einen Whisky für jeden Geschmack ... wer ihn noch nicht gefunden hat, muss hier halt nachfragen").
Schottischer Whisky muss mind. 3 Jahre lagern... und wenn er mal doch vierzig Jahre lagert, dann kostet das 2000 Pfund und sieht so aus:

Und weil man Whisky nicht wirklich trinken kann, gibt es in den Clubs auch gute Alternativen, wie das hier:


Sind drei Vodka Mix Getränke in ein Glas gesteckt... klingt komisch, ist aber so. Komisch? Das bringt mich auch schon zum nächsten Thema (meine Überleitungen sind einfach der Hammer).

Deep fried mars bar.
Irgendwie haben wir spitz gekriegt, dass man in Schottland frittierte Marsriegel kaufen kann. Klingt komisch... ist es auch.
Nach dem wir im ersten Fish & Chips Lokal enttäuscht wurden (aber immerhin das Angebot, bring nen Mars Bar - ich frittier ihn euch) fanden wir direkt auf der Royal Mile eine Laden, der uns für 1,60 Pfund nen frittierten Mars Riegel zubereitet hat.




Und weil das so lecker ist, gleich noch die Bilder, wie wir ohne jegliche Zweifel reinbeißen:



Slantsche Wah!

Wednesday, March 14, 2007

Snapshot

Hier mal ein Schnappschuss, warum man keine Vorlesung auf 18-21 Uhr legen sollte :D

Okay, mir fallen auch schon mal die Augen zu während der Vorlesung. Aber der hat mindestens 10 Minuten gepennt... in der ersten Reihe... dachte der fällt noch vom Stuhl.

Dun Eideann - Edinburgh

In the lower north of the nowadays united kingdom lie the cold and rough lands of Lothian, named after the British tribe king Loth. His halls watched over the firth of forth since the early seventh century, build on a hill named Dun Eideann, presently known as Edinburgh castle. The small settlement has grown to Scotland’s second biggest city and attracts yearly up to 13 mil visitors. Manuel and I are now officially two of them.


Not only the Castle is one of the sights you really have to see when you visit Edimburgo, also its many churches, monuments and further medieval buildings are of very appealing architecture and witnesses of different ages.


Edinburgh is also known as the “city of seven hills” and the Athen of the north due to the ruins on Carlton hill that really radiates sort of an Acropolis feeling. Especially Arthur’s seat, Edinburgh’s highest hill is a very popular lookout. Sadly, modern people don’t seem to be able of climbing a hill without plastered ways and stone stairs. Therefore the place where the druids used to ask the gods for guidance and giant stone circles focused the energy of mother earth, nowadays signs tell us: “do not climb” and attachments prevent rockfall.


Nevertheless, Edinburgh still remains a place of ancient remainders. E.g. the probably most interesting object is part of the Scottish honours and can still be seen besides the other crown jewels in the castle: the stone of destiny. An old part of a historic anointment site that united the land of the picts and of the tribes among one monarch, like Robert the Bruce.


So much about the cultural part.

kbo

Thursday, March 01, 2007

Liverpool


Back from the European Capital of Culture 2008...

Letztes Wochenende hat mich mein Freund besucht, und da die Sehenswürdigkeiten von Bolton innerhalb von einer Stunde abgeklappert waren, machten wir uns auf ans Meer - nach Liverpool.



Wir übernachteten in einem Hotel etwas außerhalb von Liverpool und mit Swimmingpool, Sauna, zwei Fernsehern auf dem Zimmer, Frühstücksbuffet,... blieben eigentlich keine Wünsche offen. :)

Alle 10 Minuten konnte man mit dem Bus ins Stadtzentrum fahren. Und dort gab es echt einiges zum Anschauen: Albert Dock mit dem Merseyside Maritim Museum und The Beatles Story, Chinatown, the Anglican and Metropolitan Cathedral, die Wall of Fame, den berühmten Cavern Club, in dem die Beatles ihre ersten Auftritte hatten,... (ganz viele Bilder gibts im Fotoalbum)


Albert Dock


Liverpool Anglican Cathedral

Derzeit wird in Liverpool ziemlich viel gebaut, da es 2008 Europas Kulturhaupstadt wird. Nahe Albert Dock wird eine riesige neue Arena für Konzerte gebaut und auch die Innenstadt wird komplett renoviert. Deshalb wäre es bestimmt interessant nächstes Jahr nochmal nach Liverpool zu fahren!! :)


Am letzten Tag haben wir uns noch das FC Liverpool Stadion angesehen. Eigentlich wollte ich ja Karten für das Fussballspiel am Samstag besorgen, aber ohne Mitglied im Fanclub zu sein oder eine Jahreskarte zu besitzen hat man so gut wie keine Chance an Tickets zu kommen. Deshalb mussten wir uns mit einer Stadionführung und dem Museum begnügen, was aber auch nicht schlecht war, denn so konnten wir einen Blick in die Kabinen werfen und auf der Haupttribüne Platz nehmen.